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Hier lasen Sie im Herbst 2007 in wöchentlicher Folge Axel Bussmers Debütkrimi "Ein bisschen Luxus".
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Axel Bussmer, "Ein bisschen Luxus" (10/28)


Kapitel 11

Um halb eins saß sie vor Tonis Computer. Durch das geöffnete Fenster hörte sie von der gegenüberliegenden türkischen Wirtschaft leise dudelnden Fahrstuhl-Jazz und, ab und zu, ein Auto vorbeifahren. Die Hüetlinstraße lag im toten Winkel zwischen Bodanstraße, Kreuzlinger Straße, Grenzzaun und den Bahngleisen. Die meisten Touristen gingen nicht über die Bodanstraße in diesen historischen Teil Konstanz.

"Also, das ist sein Postfach." Toni fuhr mit der Maus auf verschiedene Icons. "Du siehst, das meiste dreht sich um irgendwelche Uni-Kurse. Entweder fragt er einen Prof etwas. Oder einen anderen Studenten. Einige Verabredungen mit Freunden. Kino. Disco. Und so. Ein Buch, das er zurückgeben soll."

"Welches?"

"Äh, Moderne Kunst."

"Interessierte er sich für Kunst?"

"Nicht besonders. In Zürich haben wir mal eine Ausstellung besucht. Aber Malerei hat ihn eigentlich nicht interessiert."

"Und Reliquien?"

"Nein.", antwortete Toni ganz erstaunt.

"Das ist keine normale Rückforderung."

"Stimmt. Ein Mitarbeiter benötigt das Buch."

Diana nickte. Sie hatte mit diesem Prinzip auch schon ihre Erfahrungen gesammelt. Wenn ein wissenschaftlicher Angestellter der Universität, das konnte ein Professor, einer seiner Mitarbeiter oder einer aus dem Mittelbau sein, ein Buch wollte, musste der Student oder eine Privatbenutzerin wie sie das Buch unverzüglich zurückbringen. Diana notierte sich die Signatur des Buches auf einem Zettel.

"Also, Kunst war ihm egal?"

"Nur die Malerei. Und, hm, Objekte. Theater, Kino, Musik nicht.", sagte Toni.

"Hm. War er auch im Netz?"

"Sicher. Aber da dürftest du nicht weiterkommen."

"Uh, besuchte Seiten werden doch gespeichert?"

"Schon. Aber wir haben hier eine Flatrate. Ich habe danach den temporären Speicher fast auf null gesetzt."

"Also sind sie schon lange weg."

"Ja."

"Na, egal.", sagte Diana und überspielte ihren Ärger eher schlecht. Denn sie war überzeugt, über die von Robert besuchten Seiten mehr herausfinden zu können. Aber auf seinem eigenen Computer müsste sie noch einige Dateien finden. Schließlich stand dessen Festplatte seit einem guten Monat fast still. "Dann wollen wir mal sehen, wer die Moderne Kunst wollte."

Diana öffnete das Ausleihsystem OPAC und gab die Signatur ein. Einige Sekunden später kam die Antwort. Es stand in der "Handbibliothek Wieland".

Wieland parkte seinen 911er auf einem der für das Personal reservierten Parkplätze und ging mit weit ausholenden Schritten zur Universität. Bis zur Übergabe hatte er nicht mehr viel Zeit.

Er öffnete eine Tür und war im rechtswissenschaftlichen Bereich der Universität. Fritz müsste jetzt in seinem kleinen, schmalen Büro sitzen und einige wohlformulierte Sätze in die Computertasten hauen.

Wieland klopfte kurz an die Fritz Hallers Tür. Er teilte sich das Büro mit zwei studentischen wissenschaftlichen Mitarbeitern. Er hatte einen ganzen Schreibtisch mit Blick auf den gegenüberliegenden Gebäudetrakt, während die beiden anderen sich einen Tisch und einen Computer teilen mussten. Der Professor war im Akquirieren von Geld aus Uni-Töpfen, wissenschaftlichen Gremien, Kommunen und von der freien Wirtschaft besser als im Erhalten weiterer Räume. Schließlich kämpfte er dann gegen seine Kollegen und von denen sah keiner ein, ihm ein weiteres Zimmer zu geben. Er hatte schon einen ganzen Flügel. Das musste reichen.

Ohne auf eine Antwort zu warten, stieß Wieland die Tür auf. Haller saß, mit dem Rücken zur Tür, gebeugt vor seinem Computer. Mit seinem linken Arm stützte er sein Kinn ab. Anscheinend kämpfte er gegen den Schlaf.

"Hallo, Fritz. Wir müssen."

Langsam drehte Haller sich um: "Uah, ich muss den Antrag fertig schreiben."

"Später."

Haller nickte resigniert. Dann wollte von Kirn die Bilder schon diese Nacht in seinem Keller bestaunen. Das hätte er sich denken können. Warum hatten sie die Bilder nicht einfach noch vor Sonnenaufgang richtig eingepackt? Er stand auf, streckte sich, gähnte ausgiebig und nahm seinen Schlüsselbund. Im Stuhl war sein knapp ein Meter neunzig langer, gutgebauter Körper nicht aufgefallen. Den PC ließ er laufen.

Gemeinsam verließen sie sein Büro, Haller schloss ab und sie gingen zum nächsten Fahrstuhl, dem kürzesten Weg in den Keller. Er war leer und einige Sekunden später waren sie unten.

"Wann werden sie abgeholt?"

"In knapp anderthalb Stunden."

"Na, das reicht."

"Wir müssen sie noch verpacken."

"Jaja."

Sie liefen einen Gang hinunter.

"Rufst du nachher die anderen an. Er hat einen neuen Auftrag für uns."

"Hat der nicht ein paar Tage Zeit?"

"Nein. Muss jetzt vorÂm Seenachtsfest sein. Danach ist die Gelegenheit rum."

"Uh, wieder eine schlaflose Nacht."

"Hey, bei dem Stundenlohn."

"Gut. Ich rufe die anderen an. Wann und wo treffen wir uns?"

"Sechs Uhr in der Kathedrale."

"Gut."

Wieland schloss das Lager auf. Etwas stimmte nicht.

"Wasn los?"

"Hier war jemand."

"Hm?"

Wieland ging zu den vor einigen Stunden hierher gebrachten Bildern. "Sie liegen anders. Ich hatte alle nach links gelegt. Jetzt ist eins rechts und die Tücher sind anders."

"Ach, du bist paranoid."

"Nein."

"Und wer soll hier hinten gewesen sein?"

"Riecht du es?"

"Was denn?"

"Ein Parfüm?"

"Ich riech nichts."

Wieland nickte langsam. Vielleicht irrte er sich mit dem Parfüm. Aber nicht mit den Bildern. Und ihm fiel nur ein Mensch ein. Diese Schnüfflerin. Seitdem sie bei ihm war, konnte er nur an sie denken. Außerdem kreuzten sich seitdem ständig ihre Wege. Gestern hatte sie mit dem Chef vom Uni-Sicherheitsdienst gegessen. Und sie wirkte hartnäckig. Vielleicht roch er deshalb ihr Parfüm. Nachdem er von Kirns Adlatus die Bilder gegeben hatte, würde er bei Münchner für einen kleinen Plausch vorbeischlendern. Ihn fragen, ob er der Schäfer den Keller gezeigt hatte. Und ob die von ihm gelegte falsche Fährte sie von der Uni ablenkte.

"Hast Recht. Verpacken wir die Bilder."

Zügig verpackten sie die fünfzehn Bilder.

Kurz vor halb Eins waren sie fertig. Sie luden sie auf einen Wagen und fuhren sie zum Ausgang. Dort parkte bereits ein von Sixt ausgeliehener Mercedes Sprinter mit geöffneter Heckklappe. Auf der Ladefläche saß Klaus Urban, ein ehemaliger Personenschützer und GSG 9-Mann, der sich heute sein Geld als rechte und linke Hand von Hans von Kirn verdiente. Urban genoss die Arbeit. Sie wurde besser bezahlt als die Polizeiarbeit und, wenn sein Chef in Deutschland war, hatte er kaum etwas zu tun. Nur bei Besuchen in irgendwelchen Dritte-Welt-Ländern sorgte er für seine Sicherheit.

Wieland zog das Tor auf. "Hallo, Klaus."

Urban stand auf und gab Wieland wortlos einen kräftigen Händedruck.

Haller schob den Wagen an die Kante.

"Ist dort die Ware?"

"Sauber verpackt."

"Gut." Urban ging zu den Bildern. "Dann wollen wir."

Haller reichte ihm ein Bild. Urban trug es zum Mercedes und legte es auf die Ladefläche. Wieland tat das gleiche. Keine zwei Minuten später waren die Bilder umgeladen und Urban fuhr weg.

Diana stellte, während sie Roberts Computer hochfuhr, seinen Bürostuhl auf die für sie passende Höhe. Auf dem Weg in die Cherisy-Kaserne hatte sie einen Döner gegessen. Wenn sie das Gefühl hatte, eine heiße Spur zu verfolgen, aß sie nur noch schnell und nebenbei. Sie klickte sich zu Roberts Temporären Dateien durch. Die meisten waren die für einen Studenten normalen Seiten. Eine Mischung aus Universität und Vergnügen. Aber in den letzten Wochen vor seinem Verschwinden hatte er auch etliche Antiquariate durchforstet. Wahrscheinlich auf der Suche nach den aus der Bibliothek gestohlenen Büchern. Er war auf der Seite des LKA gewesen. Er hatte die LKA-Seiten über Kunstdiebstähle vollständig gespeichert. Also hatte er, wie sie, das Lager entdeckt.

Außerdem hatte er Dateien zu verschiedenen Personen und Orten angelegt. Einige an der Uni Beschäftigte und Ehemalige, verschiedene Millionäre in Ba-Wü, Bayern und der Schweiz, Kirchen und Museen.

Diana notierte sich alles.

Dann öffnete sie jede von Robert in den letzten Wochen vor seinem Verschwinden bearbeitete Datei. Sie scrollte durch für sie unzählige, nur minimal geänderte Versionen von Hausarbeiten und Aufsätzen. Notizen, kurzen Statements zu gesehenen Filmen und gelesenen Büchern. Anscheinend verbrachte er jeden Tag mehrere Stunden vor seinem Computer.

Sie befürchtete schon, die vergangenen Stunden für nichts und wieder nichts vor dem Bildschirm verbracht zu haben, als sie die "Notiz 518" öffnete. In ihr hatte Robert neben die Namen der Millionäre verschiedene Gemälde und Kunstgegenstände geschrieben. Waren sie aus deren Häusern gestohlen worden? Oder hatte sie ihnen jemand verkauft?

In der "Notiz 520" fand sie eine ähnliche Aufstellung. Neben den Namen von Museen und Kirchen hatte er die Namen verschiedener Reliquien, Monstranzen und Gemälde geschrieben. Von diesen Diebstählen hatte sie gehört. Nach einigen dieser Gegenstände fahndete das LKA auf seiner Homepage. Aber sie hatte nichts von Einbrüchen in Villen gehört.

Diana holte aus ihrer Tasche ihr Handy und tippte Schroffs Nummer ein.

"Könnten Sie für mich etwas überprüfen?", fragte Diana. "Ich sitze gerade vor Roberts Computer und habe hier einige Dateien entdeckt."

"Und?"

"Ich weiß nicht genau, was bestimmte Daten bedeuten. Es könnte sich um Einbrüche handeln."

"Hm. Na dann lassen Sie mal hören."

"Also, haben folgende Personen einen Einbruch gemeldet. Peter König?"

"Nein."

"Tobias Wolff."

"Nein."

"Laurens Wieczorek."

"Nein."

"Hans Dortmunder."

"Wieder nein."

"Hm, Sieglinde Sonnenschein."

"Nein. Haben Sie noch viele Namen?"

"Einige. Thomas Schneider?"

"Ja."

"Wann? Was?"

"Moment. Neein, das dürften sie nicht meinen. Sein Auto, ein Mercedes wurde gestohlen."

"Wo war das?"

"In München. Er war mit seiner Frau in der Oper und danach war das Auto weg."

"Nein.", sagte Diana, während sie hinter Schneiders Namen kurz den Diebstahl seines Autos notierte. "Nächster Name. Wotan Ulrich."

"Wieder nein."

"Richard Bräutigam."

"Nein."

"Werner Engel."

"Ja. Aber â das ist eine seltsame Geschichte."

"Kein Einbruch?"

"Je nachdem, wem wir glauben wollen. Also, vor einem halben Jahr gab er zwei Dix-Gemälde in Kommission. Die Galerie überprüfte routinemäßig vor dem Verkauf und entdeckte die Fälschung. Engel erstattete danach Anzeige gegen Unbekannt. Der Weg der Bilder wurde zurückverfolgt. Danach hatte er zwei echte Dix-Werke gekauft. Mit Zertifikat und allem. Daran besteht kein Zweifel. Deshalb müssen die Bilder in den fünf Jahren ausgetauscht worden sein, in der sie in seinem Besitz waren. Die Galerie sagte, sie verkaufe keine Fälschungen. Engel nahm die Bilder wieder zurück. Kurz darauf zog er seine Anzeige ebenfalls zurück."

"Dann haben Sie niemals richtig mit der Arbeit begonnen?"

"Nun, das Haus wurde überprüft. Ohne Ergebnis."

"Wenn die Dix-Bilder irgendwann ausgetauscht wurden, hat er inzwischen alle Spuren verwischt.", sagte Diana. "Haben Sie seine anderen Bilder überprüft?"

"Nein. Lehnte er ab."

"Hm. Wo waren die Bilder?"

"In seinem Wochenendhaus bei Bodman-Ludwigshafen."

Sie nannte ihm die weiteren Namen. Ohne Ergebnis. Keiner von ihnen hatte einen Einbruch gemeldet. Keiner hatte der Polizei etwas von gestohlenen Gemälden gesagt. Wussten sie es nicht? Oder verschwiegen sie es? Oder war sie auf einer falschen Fährte?

Ihre beste Spur führte sie in die Universität. Nur hatte sie keine Ahnung, ob diese Spur sie zu dem vermissten Robert Brandt, zu einem Fall von Kunstdiebstahl oder ins Nichts führte. Kunstdiebstahl wäre es, wenn sie nachweisen könnte, dass die von ihr gefundenen Bilder wirklich echt und von den Besitzern gestohlen waren. Dazu müsste sie nur zu jedem der von Robert aufgeschriebenen Namen fahren, sie nach ihren Gemälden fragen und prüfen lassen. Keine besonders schelle und auch keine besonders aussichtsreiche Methode. Denn sie konnten ihr ohne ein weiteres Wort die Tür vor der Nase zuknallen. Als Privatdetektivin hatte sie weniger Rechte als ein Polizist. Auch ein Polizist würde wahrscheinlich nicht in die Wohnung gelangen.

Über die von Robert notierten Namen von Personen, die irgendwie in Verbindung mit der Universität standen, könnte es schneller gehen. Diana suchte deren Namen heraus und ging ins Internet. Das Verzeichnis der Mitarbeiter der Uni mit einer E-Mail-Adresse würde sie sich später in der Uni ansehen. Aber die erste Recherche konnte sie von hier aus machen.

Sie begann mit Klaus Wieland. Er verfügte über eine eigene Homepage auf dem Uni-Server. Seine Kurse waren ihr egal. Sein Lebenslauf nicht. Danach war Wieland 38 Jahre, hatte in Rottweil sein Abitur gemacht, war danach zwei Jahre bei der Bundeswehr, studierte in Konstanz Politikwissenschaft, Jura und Soziologie. Während des Studiums war er bei verschiedenen Professoren wissenschaftlicher Mitarbeiter und Tutor. Außerdem Praktikant bei der SPD-Bundestagsfraktion. Magisterarbeit über Wahlkampfstrategien der SPD. Ob er SPD-Mitglied war? Danach Promotion über die Politik der Europäischen Union am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln bei Fritz Scharpf, einem früheren Konstanzer Professor. Und jetzt war er seit fünf Jahren wieder zurück in Konstanz und habilitierte. Wieder über die EU. Mit dem Titel konnte Diana absolut nichts anfangen. Sie klickte einige von Wielands Aufsätzen an. Abstrakter Text mit für sie nichtssagenden Grafiken.

Am Ende seiner Biografie standen Wielands persönliche Vorliegen. Danach las er in seiner Freizeit gerne politische Sachbücher, hörte Genesis, Billy Joel und den Buena Vista Social Club, sein Lieblingsfilm war "Mit aller Macht". Es dauerte einige Sekunden, bis Diana sich an diese Polit-Schmonzette über Bill Clintons ersten Wahlkampf erinnerte. John Travolta spielte den Gouverneur, Emma Thompson seine Frau. Und er wohnte in Egg.

Über Lothar Kraft fand sie auf den Uni-Seiten nur einen Hinweis auf seine Abschlussarbeit über die Entwicklungshilfepolitik der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1990 und 1998. Er hatte sie online stellen gelassen. Dann googelte sie seinen Namen. Über eintausend Treffer. Weniger als sie erwartet hatte, aber auch zuviel, um durchzugehen, solange sie nicht mehr über ihn wusste. Eine Verknüpfung mit den anderen Namen brachte sie nicht weiter. Sie erhielt entweder keine Treffer oder landete auf Seiten, in denen die Absolventen der Uni aufgeführt wurden. Von der Telekom-Homepage druckte sie die Liste der Personen aus, die als Lothar Kraft ein Telefon besaßen. Seitdem es Handys und andere Netze gab, war die Liste zwar nicht mehr so zuverlässig wie früher, aber immer noch eine grandiose Datenbasis für eine erste Suche. Und fünf Treffer waren eine mehr als handhabbare Menge.

Peter Lade arbeitete anscheinend an der Uni. Jedenfalls führte ihn ein Professor Doktor Ludwig-Emil Seeger von der Philosophischen Fakultät als Doktoranden auf. Er war in der Austraße in Petershausen gemeldet, nur einen Steinwurf von der Cherisy-Kaserne.

Bei Fritz Haller hatte sie wieder mehr Glück. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Management und promovierte über Einflussmöglichkeiten von Lobbyorganisationen auf die Politik der Europäischen Union. Außerdem war er als Ansprechpartner für vier Projekte aufgelistet. Die meisten der Projekte hatten nichts, soweit Diana sich etwas Genaueres darunter vorstellen konnte, mit seiner Dissertation zu tun. Er war 35 Jahre, hatte auch in Konstanz studiert und war bereits seit sechs Jahren mit seiner Promotion beschäftigt. Entweder war er faul, hatte keinen Plan oder, was Diana annahm, wurde von seinem Professor mit verschiedenen anderen Arbeiten zugeschüttet. Immerhin gelang es ihm so, seine auf die üblichen zwei Jahre befristete Promotionsstelle über mehrere Jahre zu verlängern. Seine Adresse fand sie nicht heraus.

Also auf zur Uni, beschloss Diana während sie den Computer herunterfuhr.


Axel Bussmer beim Ausbrüten feinteiliger Straftaten (rein literarischer Natur)
AXEL BUSSMER
iM INTERVIEW


(mit ULrike Duchna, Franka Plaschke und Barbara Keller im AREMA/Moabit
vom 31.07.2007...)


Kanzlei Hoenig