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krimirezension ab 2003-2013

 

David Ignatius
"Der Mann, der niemals lebte"
AUDIO CD - 6 CDs
Audiobuch 06.2008
ISBN-10: 389964302X
15,99 €

Takija

von Barbara Keller


Seit al-Qaida in Form eines neuen arabischen Syndikats Europa mit Autobomben terrorisiert, hat sich die CIA darauf zugespitzt, dessen Kopf zu hacken. Agent Roger Ferrer heißt der Mann fürs fernöstlich Feine, der sich bereits im Irak erste Meriten holte und den die CIA auf Suleiman, den 'Prächtigen', ansetzt. Ferres ersinnt einen genialen Plan, in dem ein Toter die tragende Hauptrolle spielt. Doch dann verliebt sich Ferres in eine kluge, braunäugige Blondine und muss neben dieser Achillesverse noch eine weitere an sich entdecken…
Roger Ferres ist Ex-Journalist und ein Topp-CIA-Mann der Nahostabteilung Washingtons. Als Patriot sieht er seit dem 11. September, anders als sein Chef Ed Hoffmann, für den der Krieg überall tobt, seinen Platz an vorderster Front im Irak.

Seit ein neuer, arabischer Zweig al-Qaidas Europa mit Autobomben terrorisiert, will Ferres den Mann aus dem 'sicheren Haus' in Bagdad, den Kopf der Bande. Doch als er einem Informant folgend dem 'sicheren Haus' einen Besuch abstattet, lässt er auf dem Weg dorthin seine Tarnung und um ein Haar sein Leben.

Als CIA-Agent in Bagdad verbrannt, wird Ferres nach hoher Dekoration Chef des CIA-Büros in Amman, Jordanien. Ferres, mit den Landessitten vertraut und dem nahöstlichen Lebensflair nahe stehend, verbindet einige Sympathie mit dem jordanischen Geheimdienstchef Hani Salam.

Er kooperiert mehr mit den Jordaniern als seinem Vorgesetzten in Washington lieb ist. Und nach einem gemeinsamen Under-Cover-Einsatz in Berlin ist Ferres klar: sie verfolgen beide dasselbe Ziel: Suleiman, den 'Prächtigen', den Drahtzieher der Terroristen zu enttarnen.

Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit doppelt gezinkten Karten, bei dem sich weder der jordanische, noch der US-amerikanische Geheimdienst in die Hand sehen lassen will und mehr Opfer als nötig auf der Strecke bleiben.

Der Joker der Amerikaner jedoch ist ein getürkter Agent in den Reihen Al-Qaidas, der das Netzwerk bis zur Selbstauflösung verunsichern soll. Die Rechnung scheint aufzugehen. Und sie beginnt, sorgfältig vorbereitet, mit einem 'geborgten' Leichnam, mehreren Scheinidentitäten und der Scheinerschießung eines Toten…

Fazit: Als gelungener Politthriller eine Liebeserklärung an den Nahen Osten. Als Hörbuch wohltuender Balsam für Geist und Ohr.
"David Ignatius, geboren 1950, ist Kolumnist und Herausgeber bei der "Washington Post". Außerdem schreibt er für "International Herald Tribune", "New York Times Magazine" und andere Periodika. Als Spezialist für die Themen Geheimdienste und Naher Osten ist er einer der renommiertesten politischen Journalisten seines Landes. Derzeit arbeitet Ridley Scott an der Verfilmung seines letzten Buches "Der Mann, der niemals lebte". (...sagt rowohlt TB)

"Johannes Steck hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf als Sprecher von Hörbüchern erworben. Sein vielfältiges stimmliches Können hat er für den AUDIOBUCH Verlag u.a. für den Thriller Die Chemie des Todes (2006) von Simon Beckett sowie die klingenden Adventskalender Rilke Engellieder (2005) und Sternenzauber (2006) und Beweis gestellt. Seine jüngsten Produktionen sind der Reisebericht Fahrt auf dem Orinoko von Alexander von Humboldt sowie die Vertonung des Kriminalromans Rote Ratten des chinesischen Schriftstellers Qiu Xiaolong." (... sagt der AUDIOBUCH Verlag)
Homepage Johannes Steck...


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