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Gerichtsreportagen


Großer Coup - Postbanküberfall in der Weddinger Residenzstraße


von Barbara Keller

9.03.2010, Wedding
Mindestens 40 Sekunden zu spät kamen heute Polizeibeamte in Zivil, nachdem die Postbankfiliale in der Residenzstraße 24/25 von vier Bankräubern erfolgreich heimgesucht worden war. Mittags um 12:35 stürmten drei dunkel gekleidete Männer südländischen Typs die Postbank in Berlin Wedding, die zu diesem Zeitpunkt gut besucht war. Mindestens 30 Kunden warteten in der Schlange.

Es passierte in Sekundenschnelle. Einer der drei Bankräuber hielt seinen Kompagnons mit dem Fuß die Tür auf, während die anderen mit tief in die Gesichter gezogenen Basecapes an ihm vorbeistürmten. Die drei Männer waren mit Schnellfeuerwaffen bewaffnet, davon einer mit einer 38er Automatik.

Während einer der Räuber über den Tresen der Filiale setzte, gellte es: "Überfall! Überfall!" Und: "Alle auf den Boden!" Der vierte Komplize, der draußen in einem schwarzen BMW ohne Nummernschild ausharrte, musste nicht lange warten. Glaubt man den erschrockenen Erklärungen einer Postbankmitarbeiterin, landeten die vier Bankräuber mit ihrem Überfall einen großen Coup.

Zwei alarmierte Beamte der Zivilpolizei, die nur 40 Sekunden später in die Postbank eilten, kamen allerdings zu spät. Sie streiften ihre als Tarnung gedachten Telekomjacken ab, gaben sich mit ihren roten Marken der Kriminalpolizei zu erkennen und befahlen: "Keiner verlässt die Filiale!"

Da waren die Räuber mit ihrer Beute jedoch schon über alle Berge.

c.r.


NJW schreibt:
"Es gibt noch qualifizierte Gerichtsreporter..."
NJW-aktuell - web.report H. 38/2010, S.3




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