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krimirezension ab 2003-2013

 

Hans Lebek
"Todesschläger"
Gmeiner Juli 2005
ISBN 3-89977-660-7
9,90 €

Vor den Kopf

von Barbara Keller


Auf einem Berliner Golfplatz bleibt nach einem Spieltag neben zahllosen Golfbällen auch ein Toter zurück. Das Opfer, so stellt sich heraus, war Hobby-Golfspieler und Vorstandsvorsitzender eines Unternehmens der Elektronikbranche. Die Todesursache, es handelt sich natürlich um Mord, ist heikel. Im Schädel des gewaltsam zu Tode gekommenen steckt der Löffel seines eigenen Golfschlägers.

Zunächst sieht alles nach einer einfachen Lösung aus. Doch dann versickern die Ermittlungen peu à peu im Sande. Denn schon die Frage nach dem Tathergang wirft einen undurchdringlichen Wust an Fragen auf.

Der sympathische Hauptkommissar Schlosser, sein tüchtiger, wenn auch geistig etwas unterbeschleunigter Assistent und letztlich auch der Leser bemühen sich nach Kräften, das Rätsel der Sphinx zu lösen.

Doch erst ein plötzlicher Geistesblitz des Hauptkommissars bringt kurz vor Ende der Romanhandlung Licht ins Dunkel dieses Verbrechens auf Papier. Schlosser gelingt die Aufklärung des Mordes und zwei weiterer Verbrechen in der Chefetage des Elektronikunternehmens nicht ohne Verluste und nicht ohne selbst sein Leben aufs Spiel gesetzt zu haben.

Hans Lebek liefert mit "Todesschläger" einen raffiniert aufgebauten Krimi, dessen gordischer Knoten sich erst im Schlussteil der Romanhandlung, dann aber in sehr turbulenter Weise auflöst. Die Spannung und der interessante Aufbau des Romans lassen über den etwas altertümlichen Schreibstil hinwegsehen.


"Hans Lebek, *1950 in München, lebt seit über 40 Jahren in Berlin, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der promovierte Diplomkaufmann und Volkswirt ist Vorstand eines Logistikunternehmens. Er spielt seit fast neun Jahren leidenschaftlich Golf." (... sagt der Gmeiner Verlag)



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