Sa., 24.07.2010 Häftling im Haftkrankenhaus Plötzensee verstorben Am 25. Mai 2010 verstarb im Haftkrankenhaus Plötzensee der Häftling Ralf Sch. Info...
So., 15.08.2010 Todesfall Marlies K. BGH hob Urteil auf Veysel K., der am 22. Januar dieses Jahres wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von neun Jahren verurteilt wurde, seit knapp eineinhalb Jahren in Haft sitzt und bis zuletzt seine Unschuld beteuerte, darf wieder hoffen. Dem 58-Jährigen wurde vorgeworfen, seine Geliebte während eines einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs im März 2009 verletzt und erwürgt zu haben. Nach Revisionsantrag des Verurteilten hob der BGH das Urteil am 21. Juli 2010 auf. Darin heißt es:"Die Beweiswürdigung des Landgerichts beruht ... weitestgehend auf Vermutungen."... Info..., BGH Beschluss... (pdf 380,3 kb)
"Opfer" - Eine Ausstellung 09.09.2010 bis zum 07.10.2010, im Polizeipräsidium
Mut zum Hinsehen erfordert die Ausstellung „Opfer“, die im Foyer des Polizeipräsidiums am Donnerstag, den 9. September, eröffnet wird. Studentinnen und Studenten der Bauhaus-Universität Weimar haben unter der Leitung von Prof. Werner Holzwarth und Hochschuldozent Peter Gamper in Zusammenarbeit mit dem WEISSEN RING Kampagnen gegen häusliche Gewalt und sexuelle Misshandlungen von Kindern und Frauen gestaltet.
Das Projekt zeigt in eindringlicher, unbequemer und provokanter Art und Weise Zustände, die für einen Teil der Bevölkerung undenkbar sind und für einen anderen Teil die bittere Realität darstellen. Doch während sich in der Regel alles auf den Täter konzentriert, gerät das Opfer schnell ins Abseits.
Aus diesem Grund arbeitet die Berliner Polizei seit Jahren erfolgreich mit der Opferschutzorganisation WEISSER RING zusammen, die mit dieser Ausstellung ein größeres Bewusstsein in der Bevölkerung für die Opfer schaffen möchte. Denn wer sich mit den Opfern von Straftaten solidarisch erklärt und ihnen Aufmerksamkeit schenkt, übernimmt auch ein Stück gesellschaftliche Verantwortung.
Die Ausstellung kann vom 09.09.2010 bis zum 07.10.2010im Foyer des Polizeipräsidiums Berlin am Platz der Luftbrücke 6 in Tempelhof täglich in der Zeit von 9 bis 18 Uhr unter Vorlage des Personalausweises besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
02.09.2010
Erneute Steinwürfe auf Autobahn - Zeugen gesucht Reinickendorf, 23.08.2010
Die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes sucht Zeugen zu erneuten Steinwürfen auf die Stadtautobahn heute Vormittag in Tegel. Im Rahmen der Ermittlungen zu dem Steinwurf am 23. August, bei dem wie berichtet mehrere Fahrzeuge beschädigt worden waren, suchten die Beamten gegen 10 Uhr den Tatort im Bereich der nördlichen Einfahrt zum Tunnel Ortskern Tegel auf.
Zeitgleich trafen mehrere Einsatzwagen ein, die von Autofahrern alarmiert worden waren, weil Unbekannte wieder Steine auf die in Richtung Stadtzentrum führende Fahrbahn der BAB 111 geworfen hatten. Bei den Würfen wurde glücklicherweise niemand verletzt. Auch Meldungen über beschädigte Fahrzeuge sind bislang nicht eingegangen. Die beiden rechten Spuren mussten während des Aufsammelns der Steine kurzfristig gesperrt werden.
Wie auch bei der Tat im August, ist davon auszugehen, dass die etwa 20 bis 30 geworfenen Steine aus dem Schotterbett eines in der Nähe befindlichen stillgelegten Bahngleises entnommen worden waren.
Da der oder die Tatverdächtigen unmittelbar vor dem Erscheinen der Ermittler und der Funkwagen die Flucht ergriffen haben müssen, wurde ein Fährtenhund angefordert. Die von dem sechsjährigen Belgischen Schäferhund namens „Duke“ gegebenen Anhalte werden nun von den Fahndern überprüft.
Darüber hinaus führten Befragungen von Passanten zu dem Hinweis, dass kurz vor den Steinwürfen drei Jungen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren in dem Gleisbett gesehen wurden, die sich fluchtartig entfernten, als sie sich entdeckt fühlten.
Die 8. Mordkommission sucht dringend weitere Zeugen, die sich zwischen 9 Uhr 45 und 10 Uhr in der Nähe des Tatortes aufgehalten und verdächtige Beobachtungen gemacht hatten.
Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich an die zuständige Mordkommission unter der Rufnummer (030) 4664 - 911 808 oder an eine andere Polizeidienststelle zu wenden.
31.08.2010
Versuchtes Tötungsdelikt – Polizei bittet um Mithilfe Mit der Veröffentlichung eines Phantombildes erhofft sich die Polizei Hinweise aus der Bevölkerung zu einem versuchten Tötungsdelikt in Treptow.
Wie berichtet war am Sonnabend, den 12. Juni 2010 ein 32-jähriger Mann gegen 22 Uhr 55 mit seinem Lebensgefährten in der Puschkinallee unterwegs. An einer Bushaltestelle der Linie 265 in degimpr Puschkinallee Ecke Elsenstraße gerieten die beiden zunächst in ein Streitgespräch mit drei unbekannten Männern und wurden hierbei geschubst sowie geschlagen. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzungen stach einer der Täter mit einem Messer auf den 32-Jährigen ein, der dadurch lebensgefährlich verletzt wurde. Die Männer flüchteten anschließend die Puschkinallee entlang in Richtung Schlesisches Tor.
Die Täter werden wie folgt beschrieben: Täter 1
- 175 bis 180 cm groß
- schlanke Statur
- bekleidet mit einer beigen Jacke und schwarzem T-Shirt
Täter 2
- 175 bis 180 cm groß
- dunkle, ca. sechs cm lange Haare, gegelt
- leichter Bart um den Mund herum
- bekleidet mit schwarzer Lederjacke, weißem Pullover und heller Jeanshose
Täter 3(Phantombild)
- 175 bis 180 cm groß, normale Statur
- Nach oben gestylte, schwarze Haare
- 5-Tage-Bart
- bekleidet mit grauer Jacke und schwarzer Hose
Alle drei Täter waren vermutlich türkischer oder arabischer Abstammung und zirka 20 bis 25 Jahre alt.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer hat die Täter vor bzw. nach der Tat in der Tatortnähe oder auf der Flucht gesehen?
Wer kann Angaben zum Tatgeschehen machen?
Wer kann Angaben zur oben abgebildeten Person machen?
Hinweise nimmt die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin unter der Rufnummer (030) 4664 911804/00 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
27.08.2010
Bundespolizei bittet um Mithilfe! - 22-Jähriger bei
Messerattacke verletzt
Mit einem Messer verletzt wurde gestern Nachmittag
ein 22-Jähriger am S-Bahnhof Schöneberg. Laut Zeugenaussagen war er
mit dem Täter zuvor gegen 16.10 Uhr auf dem Bahnsteig in Streit
geraten. Als dieser Streit eskalierte, stach der unbekannt gebliebene
Täter zu und flüchtete mit einer S-Bahn in Richtung Neukölln.
Der 22-jährige Rumäne versuchte den Angriff mit seinen Händen abzuwehren und erlitt dabei eine etwa zehn Zentimeter lange Schnittwunde an der Hand. Er wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Von dem Täter fehlt bisher jede Spur.
Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher
Körperverletzung eingeleitet und bittet in diesem Zusammenhang um
Mithilfe.
Sachdienliche Hinweise von Zeugen nimmt die
Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 /
297779 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann
auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888
000) genutzt werden.
26.08.2010
Tödliche Messerstiche – Polizei sucht weiter Zeugen Treptow – Köpenick, 18.08.2010
Zu einem Tötungsverbrechen am 18. August dieses Jahres an einem 39-jährigen Mann in Oberschöneweide bittet die Polizei um Hinweise. Wie berichtet, geriet am vergangenen Mittwoch ein 18-Jähriger gegen 17 Uhr 25 in einem Waggon der Straßenbahnlinie 21 mit dem 39-Jährigen in einen Streit. Im weiteren Verlauf zog der 18-Jährige ein Messer und stach auf seinen Kontrahenten ein. An der Haltestelle Edison- Ecke Rummelsburger Straße brach das Opfer zusammen. Ein Notarzt versuchte den Mann zu reanimieren, der jedoch noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlag.
Der zunächst flüchtige Tatverdächtige wurde von einem Passanten festgehalten, der ihn alarmierten Polizeibeamten übergab. Der Heranwachsende erhielt am darauffolgen Tag einen Haftbefehl wegen Totschlags. Die Streitigkeiten zwischen den beiden begannen mit einer verbalen Auseinandersetzung bereits auf dem Vorplatz des Bahnhofes Schöneweide.
Die Polizei fragt:
Wer hat die Auseinandersetzung bereits auf dem Bahnhofsvorplatz Schöneweide beobachtet?
Wer kann Angaben zum Streit in der Straßenbahn der Linie 21 machen?
Insbesondere die Zeugen, die den Streit am Bahnhof Schöneweide schlichteten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden können, nimmt die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter den Telefonnummern (030) 4664 – 911 801 oder – 911 803 entgegen.
26.08.2010
Serienhandtaschenräuber mit Bildern gesucht Tatzeit Oktober 2008 bis Januar 2009; Tatort Schöneberg
Die Berliner Polizei sucht nach Vasile Turcu, der als Handtaschenräuber mehrere hoch betagte Frauen überfallen haben soll.
Dem 41-Jährigen werden bislang zehn Taten zur Last gelegt, die er von Oktober 2008 bis Januar 2009 vornehmlich im Stadtteil Schöneberg beging. Dabei entriss er den Damen beim Betreten ihrer Wohnhäuser die Handtaschen und machte sich den Überraschungseffekt zu Nutze.
Wenn seine Opfer Gegenwehr leisteten oder ihre Taschen festhielten, zerrte der Räuber an der Beute, wobei er verhängnisvolle Stürze und Verletzungen der Seniorinnen in Kauf nahm. In einigen Fällen stieß er die Frauen überraschend zu Boden, um ihnen dann die heruntergefallenen Handtaschen zu entwenden. In anderen Fällen fixierte er sie mit körperlicher Gewalt oder mit ihren Gehstöcken, um sie und ihre Taschen durchsuchen zu können. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Flüchtige bundes- oder gar europaweit Straftaten begeht. Zuletzt trat er im Februar 2009 wegen eines Trickdiebstahls in Hannover in Erscheinung.
Der Gesuchte, der auch abweichende Personalien nutzt, wird wie folgt beschrieben:
166 bis 168 cm groß
schlanke Figur
südosteuropäischer Typ
dunkle kurze Haare
spricht gebrochen deutsch
Tätowierungen an den Armen und auf der Brust
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kennt den Gesuchten und kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?
Wer kann Angaben zu Personen machen, mit denen der Gesuchte Kontakt hat?
Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Landeskriminalamt unter der Rufnummer (030) 4664 - 978 450 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.
18.08.2010
Leerer Kinderwagen im Stadtpark – Ermittlungen dauern an Tatzeit 3. August 2010; Tatort Stadtpark Steglitz
Mit einem Zeugenaufruf wendet sich die Kriminalpolizei zu einem rätselhaften Fall an die Öffentlichkeit.
Am 3. August 2010 hatte gegen 23 Uhr im Stadtpark Steglitz ein Zeuge einen verlassenen Kinderwagen aufgefunden.
Zuvor will der Zeuge Teile eines Gesprächs dreier unbekannter Personen mitgehört haben, die auf das Vorhandensein eines Kindes und des abgestellten Kinderwagens hindeuteten.
Die eingeschaltete Polizei hat nur einen Kinderwagen entdeckt. Es handelt sich um ein rotes, dreirädriges Joggingmodell mit einer markanten, bunten Klingel, die linksseitig am Griff befestigt ist.
Umfangreiche Suchmaßnahmen im Stadtpark durch die Polizei sowie die intensive Absuche der im Park vorhandenen Teiche durch Polizeitaucher führten nicht zum Auffinden eines Kindes. Ermittlungen und Befragungen in der näheren Umgebung des Stadtparks erbrachten keinerlei Hinweise auf den Besitzer des Kinderwagens. Ein Kind wurde nicht als vermisst gemeldet.
Um Hinweise auf den (ehemaligen) Besitzer des Kinderwagens zu erlangen und bisher nicht befragte Zeugen zu dem Vorfall vom 3. August 2010 zu erreichen, werden Plakate im Bereich Stadtpark Steglitz aufgehängt, auf denen nochmals der in Rede stehende Kinderwagen und die am Griff befestigte Klingel abgebildet sind.
Die Kriminalpolizei hat folgende Fragen:
Wer kann Angaben zu dem abgebildeten Kinderwagen machen, wer weiß, in wessen Besitz der Kinderwagen war? Auffällig in diesem Zusammenhang ist eine bunte Klingel, die linksseitig oben am Griff befestigt ist.
Wer hat den Kinderwagen am 3. August 2010 oder vor diesem Datum im Bereich Stadtpark Steglitz gesehen?
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass das mitgehörte Gespräch ggf. durch den Zeugen fehlinterpretiert wurde. Gibt es unter Umständen weitere Zeugen, die Angaben zu dem mitgehörten Gespräch machen können?
Hinweise zu den genannten Fragen bitte an das zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamts, LKA 125, unter der Telefonnummer 030/4664-912 555 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
18.08.2010
Mann mit Messer lebensgefährlich verletzt - Täter mit Phantombild gesucht
Ein 24-jähriger Mann erlitt heute früh (am 7. Juni 2010) in Friedrichshain bei einer Auseinandersetzung lebensgefährliche Stichverletzungen im Oberkörper. Der junge Mann hatte sich in Begleitung seiner 22-, 25- und 28-jährigen Freunde befunden, als er gegen 4 Uhr 15 in der Rigaer Straße von einem Mann angepöbelt wurde. Nachdem der spätere Verletzte zu verstehen gab, dass er kein Interesse an einem Gespräch habe, setzte er seinen Weg fort. Als nun eine Flasche in Richtung des Quartetts geworfen wurde, äußerte er seinen Unmut darüber. Daraufhin ging der Mann zielgerichtet auf den 24-Jährigen zu und stach unvermittelt mit einem Messer auf ihn ein. Das Opfer musste in einem Krankenhaus notoperiert werden und Es befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Der Täter flüchtete unerkannt in Richtung Gabelsberger Straße. Die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen
Die Kriminalpolizei hat folgende Fragen:
Wer kennt die auf dem Phantombild abgebildete Person oder kann Hinweise zu einer Person mit den beschriebenen Tätowierungen geben?
Wer hat am Morgen des 7. Juni gegen 4 Uhr 15 in der Nähe der Rigaer Straße die verdächtige Person oder deren Begleitung gesehen?
Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
Zeugen, die Angaben zur Identifikation der verdächtigen Person oder zur Aufklärung des Sachverhaltes machen können, werden gebeten, sich bei der 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664 - 911 706 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.
17.08.2010
Diebstähle aus Automaten – Täter mit Bildern gesucht
Unbekannte Täter haben in den zurückliegenden Monaten stadtweit mindestens 36 Diebstähle aus Münzautomaten in Filialen der Commerzbank Berlin begangen.
Letztmalig versuchte ein Trio am 1. Juli 2010 gegen Mitternacht einen Automaten gewaltsam zu öffnen, was jedoch misslang.
Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kann Angaben zu den abgebildeten Personen machen?
Wer hat am 2. Mai 2010 im Mariendorfer Damm in 12109 Berlin-Mariendorf von 2 Uhr bis 3 Uhr 30 oder in der Kottbusser Straße in 10999 Berlin-Kreuzberg zwischen dem 30. Juni und 1. Juli 2010 verdächtige Personen bzw. Fahrzeuge festgestellt?
Hinweise nimmt das LKA 451 unter der Rufnummer: 030/4664-945100 oder 030/4664-945107 oder jede Polizeidienststelle entgegen.