Sa., 24.07.2010
Häftling im Haftkrankenhaus Plötzensee verstorben
Am 25. Mai 2010 verstarb im Haftkrankenhaus Plötzensee der Häftling Ralf Sch. Info...

So., 15.08.2010
Todesfall Marlies K.
BGH hob Urteil auf
Veysel K., der am 22. Januar dieses Jahres wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von neun Jahren verurteilt wurde, seit knapp eineinhalb Jahren in Haft sitzt und bis zuletzt seine Unschuld beteuerte, darf wieder hoffen. Dem 58-Jährigen wurde vorgeworfen, seine Geliebte während eines einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs im März 2009 verletzt und erwürgt zu haben. Nach Revisionsantrag des Verurteilten hob der BGH das Urteil am 21. Juli 2010 auf. Darin heißt es: "Die Beweiswürdigung des Landgerichts beruht ... weitestgehend auf Vermutungen."...
Info..., BGH Beschluss...
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aus dem moabiter kriminalgericht

 
Großer Coup - Postbanküberfall in der Weddinger Residenzstraße


von Barbara Keller

9.03.2010, Wedding
Mindestens 40 Sekunden zu spät kamen heute Polizeibeamte in Zivil, nachdem die Postbankfiliale in der Residenzstraße 24/25 von vier Bankräubern erfolgreich heimgesucht worden war. Mittags um 12:35 stürmten drei dunkel gekleidete Männer südländischen Typs die Postbank in Berlin Wedding, die zu diesem Zeitpunkt gut besucht war. Mindestens 30 Kunden warteten in der Schlange.

Es passierte in Sekundenschnelle. Einer der drei Bankräuber hielt seinen Kompagnons mit dem Fuß die Tür auf, während die anderen mit tief in die Gesichter gezogenen Basecapes an ihm vorbeistürmten. Die drei Männer waren mit Schnellfeuerwaffen bewaffnet, davon einer mit einer 38er Automatik.

Während einer der Räuber über den Tresen der Filiale setzte, gellte es: "Überfall! Überfall!" Und: "Alle auf den Boden!" Der vierte Komplize, der draußen in einem schwarzen BMW ohne Nummernschild ausharrte, musste nicht lange warten. Glaubt man den erschrockenen Erklärungen einer Postbankmitarbeiterin, landeten die vier Bankräuber mit ihrem Überfall einen großen Coup.

Zwei alarmierte Beamte der Zivilpolizei, die nur 40 Sekunden später in die Postbank eilten, kamen allerdings zu spät. Sie streiften ihre als Tarnung gedachten Telekomjacken ab, gaben sich mit ihren roten Marken der Kriminalpolizei zu erkennen und befahlen: "Keiner verlässt die Filiale!"

Da waren die Räuber mit ihrer Beute jedoch schon über alle Berge.

c.r.

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